Um stets innovativ zu bleiben und an neuesten Technologien mitzuarbeiten, sehen wir es als selbstverständlich an, uns auch in der Forschung zu engagieren. Auf dieser Seite gewinnen Sie einige Einblicke in unsere aktuellen Forschungsprojekte, soweit sie schon veröffentlicht werden können.

Das Gambas Project

Gambas Logo
Generic Adaptive Middleware for Behavior-driven Autonomous Services
Dauer: 36 Monate
Kickoff: Februar 2012
Weitere Consortium Mitglieder:

Flagge der Europäischen Union

Das GAMBAS Projekt war ein auf drei Jahre angelegtes europäisches Forschungsprojekt, das im Februar 2012 begonnen hat. Es wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms im Bereich des Internet of Things unter Grant Agreement Nr. 287661 co-finanziert.

Das Ziel des GAMBAS-Projektes war die Entwicklung einer innovativen und adaptiven Middleware. Sie ermöglicht es, vom Nutzerverhalten gesteuerte Dienste so zu nutzen, dass diese sich automatisch an den Nutzer anpassen. Besonderes Augenmerk lag darauf, gleichzeitig absolute Datensicherheit zu gewährleisten – ein sehr aktuelles Thema.

Aristech hatte in diesem spannenden und ambitionierten Projekt die Aufgabe, aus dem auditiven Kontext und Input des Benutzers Informationen über dessen Umgebung und Reiseabsichten zu gewinnen. So wurden durch Verhalten und Hintergrundgeräusche beispielsweise der Standort des Nutzers abgeleitet und ihm entsprechende Zusatzinformationen bereitgestellt.

Erste Phase

In der ersten Projektphase wurde ein tiefer Blick in die Ebene der Signalverarbeitung geworfen, um die sogenannte Voicetagging Funktion zu implementieren. Hierzu hat Aristech ein Tool entwickelt, das ein Audiosignal soweit reduziert, dass es zwar minimalen Speicherplatz erfordert, jedoch gleichzeitig alle relevanten Informationen aufrecht erhalten werden, um Nähen zu anderen solcher reduzierten Audiosignale berechnen zu können. Die reduzierte Datei nennen wir den Audio-Fingerabdruck. Anwendung findet dieser, indem der User zum Beispiel einen von ihm oft besuchten Ort mit einer Audioeingabe markiert und sich dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder dorthin navigieren lassen kann, indem er die entsprechende Audioeingabe wiederholt. Vorteile des Voicetaggings sind unter anderem der geringe Rechenaufwand und die Bewahrung der Sicherheit privater Daten dadurch, dass keine Serverinteraktion benötigt wird.

Zweite Phase

In der zweiten Projektphase entwarf Aristech hierzu die sogenannte Noisemap, die die Kategorisierung verschiedener Umgebungen anhand ihres auditiven Hintergunds ermöglichte. Außerdem entwickelte Aristech dabei einen robusten, ressourceneffizienten Spracherkenner, welcher rein auf dem mobilen Endgerät, also ohne Serverinteraktion, die Bedienung der Applikation per Spracheingabe ermöglicht.